Pro Panoramafreiheit

Für das Recht auf freie Fotografie
Das Bild zeigt die Zeche Zollverein in Essen. Das Foto wurde vom DJV-Einsatzkommando straßenseitig aufgenommen, ohne Einsatz von Leitern oder Enterhaken, und erfüllt damit den Tatbestand des § 59 Urheberrechtsgesetzes. Essen ist dem Vernehmen nach Teil der Kulturhauptstadt 2010, möchte aber Geld, wenn Fotografen das Thema für sich als interessant entdecken.

DJV - Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

TOP-THEMA

Sanssouci-Entscheidung des Bundesgerichtshofs gegen Fotografen bleibt

Bundesverfassungsgericht nimmt Verfassungsbeschwerde nicht an
Können Fotografen in großen öffentlichen Parks wie Sanssouci Gebäude ohne Genehmigung fotografieren und diese in Bilddatenbanken zum Vertrieb anbieten? Der Bundesgerichtshof hatte diese Frage nach einem jahrelangen Rechststreit im Jahr 2103 in letzter Instanz verneint. Daraufhin wurde beim Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde gegen das höchstrichterliche Urteil eingereicht. Diese Beschwerde wurde mit Entscheidung […]

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News

Bundesgerichtshof schränkt Fotografie-Freiheit in Deutschland ein - Verfassungsbeschwerde geplant - wird Deutschland Fotodrohnen-Land?»

Mit Urteil vom 1. März 2013, dessen schriftliche Begründung jetzt vorliegt*, steht fest: Ein Eigentümer, auch ein Eigentümer der öffentlichen Hand, kann die Veröffentlichung von Bildern, die auf seinem Gelände angefertigt wurden, untersagen. Das gilt auch dann, wenn er im Übrigen die Fotografie zu privaten Zwecken erlaubt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob Hinweise […]

DJV fordert freie Bildberichterstattung auf Flughäfen und Bahnhöfen»

(DJV-PM) Berlin, 22.02.2011 - Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Versammlungsfreiheit hat der Deutsche Journalisten-Verband die Betreiber von Flughäfen, Bahnhöfen und Einkaufszentren aufgefordert, ab sofort auch die freie Bildberichterstattung zuzulassen. “Die Freiheit der Berichterstattung ist ebenso wie die Versammlungsfreiheit ein demokratisches Grundrecht”, betonte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Das Bundesverfassungsgericht hat am heutigen Dienstag entschieden, dass in […]

DJV: Foto-Streit über Schlösser noch nicht endgültig entschieden»

Eigentümer von Gärten und Parkanlagen können Fotoaufnahmen reglementieren und Auskunft, Unterlassung und Schadensersatz von Fotoagenturen verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 17. Dezember 2010 entschieden. Geklagt hatte im konkreten Fall die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Sie wehrte sich gegen den Vetrieb von Aufnahmen von Schloss Sanssouci und anderen Anlagen durch eine Fotoagentur, einen Bildmarktplatz und einen DVD-Anbieter. Im konkreten Fall Sansscouci sind trotz der Grundentscheidung noch nicht alle Würfel gefallen. Gute Nachricht: Bildmarktplatz haftet nicht für Anbieter-Bilder.

Schwarzer Freitag für die Panoramafreiheit: Bundesgerichtshof begrenzt freie Fotografie in Gärten und Parkanlagen»

Im konkreten Fall Sansscouci sind trotz der Grundentscheidung noch nicht alle Würfel gefallen / Bildmarktplatz haftet nicht für Anbieter-Bilder
Eigentümer von Gärten und Parkanlagen können Fotoaufnahmen reglementieren und Auskunft, Unterlassung und Schadensersatz von Fotoagenturen verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Freitag, dem 17. Dezember 2010 entschieden. Geklagt hatte im konkreten Fall die Stiftung Preußische Schlösser […]

“Das Eigentum ist das vollkommenste und wichtigste Recht” - Schlösserstiftung legt Revision ein»

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärtem Berlin-Brandenburg hat am 22. Juli 2010 in dem Verfahren gegen die Ostkreuz Agentur der Fotografen GmbH Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt. Die Stiftung will den Vertrieb von Fotos von Schloss Sanssouci und anderen Liegenschaften gerichtlich untersagen lassen. Vor dem Brandenburgischen Oberlandesgericht war sie mit diesem Anliegen zuletzt unterlegen.
Plädoyer für die […]

Stiftung Zollverein im Mahnsinn: Wir mahnen wegen Bildern nicht ab, sondern mahnen nur»

Wie das Pottblog herausgefunden hat, haben sich Fotografen offenbar nur irrtümlich als abgemahnt angesehen. Denn laut Stiftung Zollverein wurden sie nicht zwecks Zahlung für veröffentlichte Fotografien abgemahnt, sondern angemahnt. Worin der praktische Unterschied für die Fotografen bestehen soll, dürfte sich nur solchen Leuten erschließen, die sich mit juristischen Begrifflichkeiten eine Locke auf ihrer Glatze zu […]

Klarstellungen zur “Panoramafreiheits-Theorie” der Stiftung Zollverein»

Die Stiftung Zollverein wehrt sich gegen DJV-Kritik wegen ihrer Fotografen-Attacken. Sie meint, sie gewähre doch Panoramafreiheit, denn: “Fotografen dürfen Bilder, die außerhalb des Geländes des Welterbes Zollverein ohne Hilfsmittel wie Leitern u. ä. aufgenommen werden, nutzen. “
Außerhalb des Geländes. Dort freilich nicht einfach so, sondern in jedem Fall ohne Leitern und sonstige illegale “Hilfsmittel”. Was […]

Ausländische Journalisten: Wir fotografieren die Kulturhauptstadt 2010 - und wir zahlen nicht!»

Tatort Zeche Zollverein: Ausländischer Fotograf wagt es, deutsche Kulturdenkmäler zu fotografieren, ohne dafür zu löhnen
Die Stiftung Zollverein will Geld sehen für Bilder, die das mit Millionengeldern aus öffentlichen Mitteln geförderte Industriedenkmal zeigen. In umfangreichen Geschäftsbedingungen, die nur von Experten auf der Internetseite gefunden werden können, fordert sie einen Fotogenehmigungsantrag. Gleichzeitig weist die Stiftung DJV-Kritik an […]

Zeche Zollverein: Panoramafreiheit wird missachtet»

(DJV-PM) 21. Jul. 2010 – Der Deutsche Journalisten‑Verband hat als nicht hinnehmbar kritisiert, dass die Stiftung Zollverein Fotografen abmahnt, die Bilder der Zeche Zollverein auf ihren Internetseiten veröffentlichen. Den Hinweis auf eine angebliche Kostenpflichtigkeit einer Veröffentlichung von Bildern der Zeche, einem der bedeutendsten Industriedenkmäler der Welt, hält der DJV für geradezu grotesk. Es sei paradox, […]

Google Street View: Die Panoramafreiheit der Bildjournalisten nicht vergessen!»

Der Deutsche Journalisten-Verband warnt davor, mit der Gesetzgebung gegen Google Street View über das Ziel hinauszuschießen. Die berechtigten Interessen der Bildjournalisten an Fotografie im öffentlichen Raum dürfen nicht vergessen werden, warnt der DJV in einer Pressemitteillung und lädt zudem in einem knuddeligen Kommentar zur Diskussion ein.